HAUSARZTPRAXIS DR. MED. ANNEDORE METTE
Fachärztin für Allgemeinmedizin
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Blutdruckmessung und EKG in der Arztpraxis

Blutdruckmessung

Es ist gar nicht so trivial, den Blutdruck richtig zu messen. Vor allem Patienten, die dies schon selbst zuhause machen, wissen, dass die selbst gemessenen Werte sich nicht selten von den Messwerten in der Arztpraxis unterscheiden. Manchmal fallen sie zu hoch aus, hin und wieder auch zu niedrig. Es ist daher sinnvoll, dass der Patient dies nicht nur in Eigenregie macht, sondern die Blutdruckwerte regelmäßig auch ärztlich überprüfen lässt.

In unserer Arztpraxis messen wir vor allem bei unseren chronisch kranken Patienten in regelmäßigen Abständen den Blutdruck, um beispielsweise Bluthochdruck oder den allgemeinen Gesundheitszustand zu überwachen.

 

Blutdruck-Langzeitmessung

Durch eine 24-Stunden-Blutdruckmessung kann sich die Ärztin ein besseres Bild von der Entwicklung des Blutdrucks machen. Durch die Langzeit-Blutdruckmessung können Einflussfaktoren wie Stress durch den Arztbesuch („Weißkittelsyndrom“) sowie Veränderungen wie unterschiedliche Tag- und Nacht-Werte und krisenhafte Blutdruckanstiege besser beobachtet werden. So ist auch eine gute Erfolgskontrolle einer medikamentösen Therapie möglich – also die Kontrolle der Wirksamkeit der blutdruckregulierenden Medikamente.

Mit Hilfe eines eher kleinen, elektronischen 24-Stunden-Blutdruckmessgerätes, das nach gewissen Zeiträumen automatisch neue Messungen vornimmt, wird ein Tagesprofil erstellt. Die Untersuchung ist praktisch risikolos.

 

Ruhe-EKG (Elektrokardiogramm)

EKG bedeutet Elektrokardiogramm. Die Erstellung eines EKGs ist eine schmerzfreie, sehr einfach durchführbare und wertvolle Untersuchungsmethode zum Nachweis von Herzrythmusstörungen oder einem frischen Herzinfarkt. Es wird eingesetzt bei:

  • Schmerzen im Brustkorb, Atemnot, Engegefühl im Brustkorb, Herzklopfen
  • zur Therapiekontrolle und bei Vorsorge-Untersuchungen
  • bei Risiko-Patienten, sensiblen Berufsgruppen (z. B. Busfahrern, Piloten)
  • präoperativ  und bei einer Schrittmacher-Therapie
  • vermuteten oder bekannten Erkrankungen, wie zum Beispiel Herzschwäche, koronarer Herzerkrankung, Bluthochdruck etc.
  • Begleiterkrankungen, z.B. chronischen Lungenerkrankungen, Herzbeutelentzündung, Verdacht auf Elektrolytentgleisungen (insbesondere Kalium, Kalzium)

Durch ein EKG können die elektrischen Aktivitäten der Herzmuskelfasern abgeleitet und als Kurven sichtbar gemacht werden.